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Zum letzten Mal in diesem Jahr öffentliche Führung durch den Burggarten und die Apothekenausstellung in der Wewelsburg am Sonntag, 5. September
Kreis Paderborn (krpb). Zum letzten Mal in diesem Jahr präsentiert das Kreismuseum Wewelsburg interessierten Besuchern einen kurzweiligen Einblick in die Heilkunst der Jesuiten. Gemeinsam mit Museumspädagogin Beate Tegethoff werden die Gäste am Sonntag, den 5. September 2009 um 15 Uhr durch den Burggarten schlendern, das Museum der Wewelsburg besuchen und von der Expertin einiges über bekannte und unbekannte Kräuter und ihre Heilwirkung erfahren.
Schon seit den 30er Jahren verfügt das Kreismuseum Wewelsburg über einige originale Ausstattungsstücke
der ehemaligen Jesuitenapotheke in Büren, der jetzigen „Apotheke zur Residenz“. Eine enge Zusammenarbeit pflegt das Kreismuseum Wewelsburg auch zu der Pharmaziehistorikerin Dr. Sabine Anagnostou von der Uni Marburg. Durch ihre Recherchen ist bekannt, dass die Jesuiten weltweit ihr Wissen austauschten und auch die Jesuiten in Münster und Büren regen Briefkontakt pflegten. Im Staatsarchiv in Münster fand Dr. Sabine Anagnostou jahrhunderte alte Pflanzlisten aus dem Apothekergarten der dortigen Jesuiten, die auch für den Bürener „Wurzgarten“ nahe dem Jesuitenkolleg und für die Rekonstruktion der Pflanzbeete im Burggarten der Wewelsburg Vorbild waren.
Die Kräuter stehen zur Ernte bereit. Doch entfalten sie nicht nur als Tee eine heilende Wirkung, sondern verbreiten auch Wohlbefinden und verschaffen Entspannung .
Was es mit der Heilwirkung seltener Kräuter und Pflanzen auf sich hat, verrät die Museumspädagogin Beate Tegethoff in der öffentlichen Führung „Die Heilkunst der Jesuiten“ am 5. September.
Bildunterzeile: Der original Apothekerschrank aus der ehemaligen Jesuitenapotheke Büren steht heute im Kreismuseum Wewelsburg