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Pressemeldung vom 09.12.2010

Bauarbeiten werden unter dem Zelt fortgeführt

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- Kreis errichtet Zelt, um Arbeiten möglichst vor Weihnachten abschließen zu können -

Kreis Paderborn (krpb). Die eisigen Temperaturen und der Schneefall der vergangenen Tage haben auch die Bauarbeiten an der Almebrücke zwischen Paderborn und Wewer zwischenzeitlich zum Erliegen gebracht. „Wir waren gut im Zeitplan. Ganze 14 Tage fehlen uns noch bis zum Abschluss der Arbeiten“, sagt Baudezernent Martin Hübner. Da der Wetterbericht nichts Gutes verheißt, hat der Kreis ein rund 60 m langes und 12 m breites Zelt angemietet, um trotzdem weitermachen zu können. Mit Ölbrennern wurde das Bauwerk von innen geheizt. Seit Mitte der Woche wird mit Hochdruck unter dem Zelt weiter gearbeitet. „Unser Ziel ist es, die Brücke vor Weihnachten wieder für den Verkehr frei zu geben“, so Hübner.

„Ein Zelt schützt natürlich nicht vor arktischen Temperaturen und Dauerschneefall“, erklärt der stellvertretende Leiter des Kreisstraßenbauamtes, Michael Rüngeler. Gleichwohl wolle man alles versuchen, damit der Verkehr so schnell wie möglich wieder rollen kann. Der Zeitplan ist dann auch denkbar eng gestrickt: Die Asphaltarbeiten und das Anbringen der Schutzplanken sollen bis zum 18. Dezember abgeschlossen sein. Anfang der zweitletzten Dezemberwoche könnten dann die Brückengeländer angebracht werden. „ Das alles funktioniert aber nur dann, wenn uns die Witterung keinen dicken Strich durch die Rechnung macht “, so Rüngeler.

Eigentlich sollte die in 1956 gebaute Almebrücke erst in 2011 saniert werden. Denn Winterzeit ist eigentlich keine Bauzeit. Doch da sich der Brückenübergang, eine Metallplatte als Verbindungsstück zwischen Straße und Brücke, durch die starke Belastung aus der Betonverankerung gelöst hatte, "blieb uns keine Wahl", betont Baudezernent Martin Hübner. Über 7.100 Kraftfahrzeuge und 460 Radfahrer passieren pro Tag das Bauwerk. Der darunter liegende Beton war mürbe geworden und bot keinen Halt mehr. „Ein Offenlassen der Brücke bei der Verkehrsbelastung wäre unverantwortlich gewesen“, bekräftigt Hübner. Die außerplanmäßigen Mittel wurden umgehend beim Paderborner Kreistag beantragt. Immerhin 400.000 Euro kostet die Sanierung. Die politischen Beschlüsse fielen im Sommer. Danach konnten die notwendigen Arbeiten ausgeschrieben und im September aufgenommen werden.








 
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