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Pressemeldung vom 22.12.2010

„Versprechen gehalten“

Versprechen gehalten, die Brücke ist wieder befahrbar (v.l.) - Baudezernent Martin Hübner, Landrat Manfred Müller, Kreistagsabgeordnete Hildegard Kramer, Ortsvorsteher Volker Odenbach und René Möller vom Padersprinter zoom

Almebrücke pünktlich vor Weihnachen für den Verkehr frei gegeben


Kreis Paderborn (krpb). Frohe Weihnachten für Wewer: Die Almebrücke ist zwei Tage vor Heiligabend offiziell für den Verkehr frei gegeben worden. Bis zuletzt schien der Winter immer wieder einen Strich durch die Rechnung ziehen zu wollen. Doch trotz der widrigen Witterungsverhältnisse klappte die Öffnung, „Versprechen gehalten“, sagt dazu Landrat Manfred Müller, der immer wieder betont hatte, dass an der Baustelle alles Menschenmögliche getan werde, um die Brücke schnellstmöglich wieder befahrbar zu machen. Zuletzt waren die Bauarbeiten trotz Schnee und Eis unter einem beheizten Zelt fortgeführt worden.

„Verwaltung und Firmen haben vorbildlich an einem Strang gezogen. Etliche Überstunden wurden geleistet. Wir freuen uns mit Wewer, dass alles geklappt hat“, erklärte der Landrat gemeinsam mit Ortsvorsteher Volker Odenbach, der das auch bibelfest zu untermauern verstand: "Abermals sage ich euch: Freuet euch!", zitierte Odenbach aus einem Brief des Apostel Paulus an die Philipper.

Anfang Oktober mussten die Barkhauser Straße und der angrenzende Radweg voll gesperrt werden. Grund war das Verbindungsstück zwischen Brücke und Straße, das sich aus der Verankerung zu lösen drohte. Die Brücke musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Durchschnittlich über 7.100 Kraftfahrzeuge und 460 Radfahrer passieren pro Tag das Bauwerk. Viele Rädchen mussten in den vergangenen Wochen reibungslos ineinander greifen, angefangen von der Ausschreibung über die pünktliche Lieferung von Metallschiene und Gussasphalt bis hin zum Anbringen der Geländer. Dann der strenge Winter, der eigentlich alle Bauarbeiten zum Erliegen bringt. Ein beheiztes Zelt ermöglichte das Weitermachen. „Unkonventionell und erfolgreich“ nennt Baudezernent Martin Hübner diese Idee, die zwar gekostet habe, „aber uns war klar, dass wir dieses Nadelöhr so schnell wie möglich öffnen müssen“ so Hübner. Rund 400.000 Euro wurden in die Reparatur der Brücke investiert.

Die Geschwindigkeit muss noch bis zur Montage der noch fehlenden Schutzplanke auf 30 kmh reduziert werden. Aber zumindest fließt der Verkehr wieder. Die noch fehlende Schutzplanke kann angebracht werden, wenn die Temperaturen sich dauerhaft im Plusbereich bewegen. Auch die Busse kommen ab sofort wieder durch: Die PaderSprinter-Linien 2, 28, 24 und N5 können wieder auf ihrem gewohnten Linienweg fahren, die Haltestellen Barkhauser Straße, Betriebshof, Oberes Feld, Barkhausen und Stemberg wieder bedient werden.

 
Kreis Paderborn - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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